Ein Tag als … Head of AdTech & Programmatic

t3n Backstage Blog
5 min readJul 12, 2023

Bei t3n legen wir großen Wert darauf, ein sich unterstützendes und positives Team zu haben. Denn Crewlove ist hier wirklich true love! Über 80 wunderbare Menschen geben jeden Tag ihr Bestes, um t3n zu gestalten. Doch wie sieht der Alltag eines Crew-Members bei t3n aus? In der Reihe „Ein Tag als …“ erfahrt ihr zukünftig, wie t3n-Mitarbeiter:innen ihren Tag gestalten.

Heute gibt uns Maike, Head of AdTech & Programmatic bei t3n, einen Einblick in ihren Arbeitstag.

Ich starte gemächlich in den Tag. Ohne Frühstück geht bei mir gar nichts, daher esse ich immer vor der Arbeit entspannt zu Hause. Danach geht es entweder mit der Straßenbahn ins Office oder ich verwandle meinen Esstisch im Wohnzimmer in meinen Homeoffice-Schreibtisch.

Je nachdem, von wo aus ich arbeite, variiert die Startzeit ein bisschen. Während ich im Homeoffice meistens zwischen 7:30–8:00 Uhr anfange, schaffe ich es oft erst gegen 8:30 Uhr ins Office. Ich versuche mindestens einmal, gerne zweimal pro Woche ins Office zu fahren, aber naja, klappt nicht immer ;) Wir stimmen uns öfters im Team ab, wann wir im Office sind, sodass wir uns alle vor Ort treffen.

Die morgendliche Routine, nachdem ich das Macbook aufgeklappt habe, ist immer dieselbe: Zuerst werden der Kalender gecheckt und die Asana-Tasks sortiert, sodass ich einen Überblick habe, was an diesem Tag zu tun ist. Selten bleibt es aber bei den Tasks, die ich mir morgens zurechtgelegt habe. Oft kommen spontane oder dringende Dinge dazwischen. Dennoch: Ohne Asana geht in unserem Team gar nichts! Wir organisieren uns komplett mit dem Tool und haben es so perfektioniert, dass wir uns zum Beispiel bei spontanen Abwesenheiten ohne große Probleme und vor allem ohne eine mündliche Übergabe gegenseitig vertreten können.

Nach Asana checke und beantworte ich in Slack alle neuen Nachrichten. Als letztes schaue ich die E-Mails durch, beantworte — sofern es schnell geht — einzelne Mails oder lege ansonsten neue Asana-Tasks dafür an. ;)

Als nächstes geht es in die Zahlen: Ich checke täglich für den Bereich der Third-Party-Werbevermarktung die Umsatz- und Performance-Werte des Vortages, schaue, ob es Auffälligkeiten gibt, und ermittle, wo wir gegebenenfalls optimieren oder tiefere Analysen fahren müssen/sollten/könnten.

Mein Team und ich kümmern uns zum einen um die grundlegende Werbeinfrastruktur. Wir sorgen dafür, dass technisch alles läuft, um auf t3n.de Werbeanzeigen auszuliefern. Darüber hinaus sind wir für alle Werbeumsätze verantwortlich, die NICHT über unser internes Sales-Team kommen. Wir betreuen all diese Third-Party-Werbevermarktungspartner und optimieren unser Ad-Setup immer weiter, sodass wir unser Inventar bestmöglich monetarisieren. Neben ein paar wenigen operativen Dingen kümmere ich mich zum Großteil um alle strategischen Planungen, Forecasts und Meta-Themen, während mein Team alles Operative umsetzt. Nichtsdestotrotz ist es mir sehr wichtig, alle operativen Themen zu kennen und zu verstehen, denn nur so kann ich die Teammitglieder richtig führen und fördern sowie den Bereich sinnvoll weiterentwickeln.

Nach meiner Morgenroutine beginnen meistens die Meetings — entweder vor Ort, per Zoom oder in hybrider Form. Ich versuche die Tage nicht zu doll zu zerstückeln und puzzle die Meetings möglichst in den Vormittag beziehungsweise maximal nach dem Mittag, sodass ich am Nachmittag Zeit am Stück habe, um Tasks abzuarbeiten. Je nach Workload blocke ich in meinen Kalender auch schon mal die nächsten 4–8 Wochen im Voraus, sodass die Kollegen mir nicht überall Termine einstellen können.

Um 9:30 Uhr haben wir täglich unser Team-Standup. In diesem Meeting berichten alle, was an dem Tag ansteht. Manchmal suchen wir uns auch lustige Zoom-Filter aus und blödeln ein bisschen herum. Spaß muss auf jeden Fall sein! Außerdem haben wir einmal pro Woche auf allen Ebenen feste 1on1s, um sich über fachliche Themen und Projekte auszutauschen, aber auch um einen sicheren Ort für persönliche Anliegen zu haben. Nicht zuletzt kommen meistens noch einige Partner-Calls hinzu.

Neben den „regulären“ Terminen bin ich häufig auf Events und Konferenzen unterwegs oder treffe Partner. Zum Beispiel bin ich auf der dmexco, d3con, dem Admanagerforum oder Google Events wie dem Publisher Leadership Summit in Dublin dabei. Es ist für mich sehr wichtig und auch total spannend und schön, mich mit anderen Publishern auszutauschen. Was steht bei euch gerade an? Habt ihr dieses Problem auch? Habt ihr Tipps zum Thema X? Das Tolle ist: Wir sind im Prinzip eine große Familie und die Events sind wie Familientreffen. Man kennt sich, trifft sich immer wieder und freut sich aufeinander.

Egal, ob im Office oder zu Hause: Mir ist die Mittagspause sehr wichtig! Zum einen esse ich gerne und mir knurrt bereits ab spätestens ab 11 Uhr wieder der Magen ;) Zum anderen brauche ich zwischendurch eine längere Pause, um einfach mal abzuschalten. Oft geht es auf einen kleinen Spaziergang zum Rewe, zum Falafel-Laden unseres Vertrauens oder wir bestellen uns Essen. (Vor)Kochen mache ich eher selten.

Am Nachmittag folgen entweder noch ein paar Termine (sofern ich sie nicht alle am Vormittag unterbringen konnte) oder ich arbeite meine Tasks ab. Generell ist es im Office lauter und wuseliger als im Homeoffice — wir haben überall Großraumbüros. Aber ich liebe es, mit den Kollegen dort zu sein. Hier kann man auch mal Rumblödeln, mit NERF-Guns durch das Office schießen oder sonstigen Quatsch machen. Es ist zudem immer sehr erfrischend, Meetings in-person anstatt per Zoom zu haben. Dennoch brauche ich manchmal meine Ruhe. Wenn ich viel zu tun habe oder Tasks erledigen muss, die viel Konzentration und Gehirnschmalz erfordern, setze ich mir meine Noise-Cancelling-Kopfhörer auf und höre Konzentrationsmusik auf Spotify. Das klappt sehr gut. Um mich herum kann dann (fast) alles passieren, ich bin im Tunnel und arbeite konzentriert an einem Thema.

Trotz des hohen Workloads versuche ich relativ pünktlich Feierabend zu machen, damit ich noch genug Freizeit habe und nach dem manchmal sehr anstrengenden Tag ausreichend entspannen kann. Zugegeben, das klappt nicht immer. Zweimal die Woche gehe ich zum Reiten. Ansonsten lasse ich den Tag nach der Arbeit dann entweder mit Sport, je nach Wetter und Jahreszeit mit einem Spaziergang, einem Supermarkt-Einkauf und definitiv mit einer Serie auf Netflix und Co. ausklingen. Das schafft eine gute Distanz und einen guten Ausgleich zur Arbeit. ☺

Hier geht’s zu Maikes Pioneers-Profil: https://t3n.de/pioneers/profile/m_gallandt/

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