A Pioneer’s World: Meine Ausbildung bei t3n (2)

t3n bildet aus? Nein! Doch! Oh. Vom ersten Tag an versuchen wir, selbstständiges und eigenverantwortliches Arbeiten zu fördern, Einblicke in alle Bereiche des Unternehmens zu geben und den Blick über den Tellerrand nie aus den Augen zu verlieren. Da wir aber viel erzählen können, wenn der Tag nur lang genug ist, fragen wir unsere Auszubildenden einfach selbst nach ihren Erlebnissen. Heute gibt Janine im Gespräch ein paar Einblicke in ihr Leben als Pioneer.

Hi Janine! Schön, dass du dir Zeit für uns nimmst. Magst du dich unseren Leser*innen einmal kurz vorstellen?

Hey Hey! Ich bin Janine, 23 Jahre alt und befinde mich seit August 2019 in der Ausbildung zur Medienkauffrau digital und print bei t3n. Dabei arbeite ich hauptsächlich in der Vertriebs-Unit, die aus den Teams Sales, Ad-Management, Ad-Tech und Content-Creation besteht. Vorher habe ich ein Studium (Informationsmanagement) angefangen und nebenbei beim Bäcker gearbeitet, um über die Runden zu kommen. Das Studium war aber leider für mich nicht der perfekte Match, darum habe ich mich nach etwas Neuem umgesehen. Tja, und jetzt bin ich hier :-)

Spannend! Warum hast du dich doch nochmal umentschieden — vom Studium zur Ausbildung?

So ein Studium ist ja schon sehr selbstbestimmt: Man muss einfach immer selbst für alles sorgen und dementsprechend eben auch eine große innere Motivation mitbringen. Und dafür hat es dann eben bei diesem Studiengang doch nicht gut genug gepasst. Ich hatte schon vor dem Studium lange überlegt, ob ich nicht lieber eine Ausbildung machen möchte, weil mir finanzielle Unabhängigkeit sehr wichtig ist und ich gerne an etwas Konkretem und Sinnvollen arbeiten möchte. Das Studium war eher so eine Kompromissentscheidung — und rückblickend dann eben auch die falsche. Jetzt bin ich einfach happy, dass ich dann nochmal den Schritt zur Ausbildung gemacht habe. Das passt einfach super gerade.

Wie bist du dann zu t3n gekommen? Was war der Grund, dich für eine Ausbildung bei uns zu entscheiden?

Ganz ehrlich: Weil Mutti mir Dampf gemacht hat. Ich habe mich daraufhin auf verschiedenen Jobbörsen umgeschaut und bin schließlich über die ffn-Lehrstellenbörse auf t3n aufmerksam geworden. Es war meine erste Bewerbung und ich war schon ganz schön aufgeregt — vor allem wegen meiner Fünf in Mathe. Als ich trotzdem zum Gespräch eingeladen wurde, war ich erstmal fast ein bisschen überrumpelt und hätte es fast wieder abgesagt. Ich dachte nur: „Arbeiten mit Zahlen? Das wird doch eh nix”. Aber auch da ist meine Mutter hartnäckig geblieben und hat mich gepusht. Dafür bin ich ihr heute sehr dankbar.

Wie lief’s denn dann im Gespräch? Offenbar ganz gut, oder? ;-)

Es war total krass. Wie gesagt bin ich da nicht besonders optimistisch hingegangen — nur eine Stunde später war ich plötzlich Feuer und Flamme. Schon der erste Kontakt war supernett und familiär und alle haben mir schnell ein gutes Gefühl gegeben. Es waren sowohl Leute aus dem HR-Team als auch aus der Vertriebs-Unit dabei, die mir sofort viel Wertschätzung gezeigt und die Ausbildung bei t3n total schmackhaft gemacht haben, obwohl ich das Unternehmen vorher überhaupt nicht kannte und auch mit der Tech- und Startup-Welt bis dahin quasi keine Berührungen hatte. In meinen Gedankenspielen hatte ich mich immer eher an irgendeinem Konzern-Schreibtisch gesehen, aber nach diesem Gespräch war mir klar: Ich will auf jeden Fall zu t3n.

Hat sich dein erster Eindruck bestätigt?

Auf jeden Fall! Es klingt so komisch, aber t3n ist für mich echt mehr als ein Arbeitgeber. Ich wurde hier vom ersten Tag an ernst genommen und habe schnell auch wichtige Aufgaben übernommen. Dieses Vertrauen fand und finde ich echt krass! Ehrlich gesagt bin ich immer noch deutlich lieber hier als in der Schule, weil ich es mag, die Ergebnisse meiner Arbeit direkt zu sehen und nicht nur für irgendeine Klausur zu arbeiten.

A propos Ergebnisse: Das war jetzt schon keine ganz einfache Zeit, oder?

Wir hatten hier tatsächlich seit Beginn der Corona-Pandemie krasse Herausforderungen, aber die Ergebnisse sind im Vergleich zur Zeit davor sogar deutlich besser, wir sind trotzdem weiter gewachsen. Das ist einfach ein Super-Gefühl, wenn man nicht nur Spaß bei der Arbeit hat, sondern auch noch mit seinem Team so erfolgreich ist!

Wie muss man sich eine Ausbildung bei t3n denn konkret vorstellen?

Grundsätzlich dauert so eine Ausbildung drei Jahre. Man kann aber auf 2,5 Jahre verkürzen, wenn die Noten stimmen und man sich das selbst zutraut. Diese Chance habe ich persönlich auch wahrgenommen. Ansonsten bin ich zweimal wöchentlich für sieben Stunden in der Schule — freue mich aber im Gegensatz zu vielen Mitschüler*innen immer schon, wenn ich danach wieder ins Unternehmen kann ;-)

Wer sind deine Bezugspersonen im Unternehmen und wie läuft die Abstimmung mit deinem Team?

Ich habe natürlich mit meiner Ausbilderin eine feste Ansprechpartnerin im Unternehmen und bin wie schon gesagt schnell im normalen Arbeitsablauf meiner Unit eingebunden worden. Mittlerweile arbeite ich eigentlich total eigenständig und weiß von selbst, welche Aufgaben anliegen und wo die Prioritäten sind — und alle offenen Fragen werden in regelmäßigen 1on1-Meetings mit meinem Peer und in unseren Team-Meetings geklärt. Das klappt auch aus dem Homeoffice ziemlich gut!

Wenn du drei Eigenschaften nennen müsstest, die kommende Auszubildende bei t3n mitbringen sollten: Welche wären das?

Also meine Story zeigt ja ganz gut, dass Ehrlichkeit sich lohnt. Wenn du zu deinem Wort und deinen Fehlern stehst, wird dein Team es dir danken. Außerdem sind Humor und Teamfähigkeit ganz wichtig! Wir arbeiten hier super-eng zusammen und sind auch mit 80 Leuten immer noch ein recht kleines, familiäres Unternehmen. Da kennt man sich gut und weiß, wie die anderen so ticken. Bei uns im Team hat sich über die Jahre ein ganz eigener Humor entwickelt ;-)

Wie sieht denn ein „normaler” Arbeitsalltag bei dir so aus?

Ich bin weder Früh- noch absolute Spätstarterin und fange meistens so gegen 8 Uhr an. Wenn ich im Büro bin, mache ich mir erstmal einen Kakao, schnappe mir was zu Essen aus dem Kühlschrank und gieße die Blumen auf meinem Schreibtisch. Zuhause ist das meist etwas lockerer ;-). Im Verlauf der ersten Stunde checke und beantworte ich meine Mails und dann geht’s meistens auch schon los mit den ersten Meetings, ob mit meinem Team oder mit unseren Kund*innen.

Wenn wir im Büro sind, essen wir mittags oft gemeinsam. Im Homeoffice ist das natürlich etwas schwieriger, aber über die Lunchit-App bekommen wir seit dem letzten Monat einen Zuschuss für unsere Mittagessen — da kann man sich auch mal die eine oder andere Bestellung gönnen… Am Nachmittag schiebe ich meistens noch einen zweiten Mail-Block ein und arbeite ansonsten die ToDos ab, die sich aus unseren Team-Meetings ergeben haben.

Nochmal etwas reingezoomt: Was ist dein genauer Arbeitsbereich?

Ich war eine lange Zeit im Sales-Team und habe dort nicht nur Rechnungsprüfungen und Konkurrenzanalysen gemacht, sondern auch schon eigene Kunden betreut und Deals abgeschlossen. Seit ein paar Wochen habe ich ein paar neue Aufgaben im Ad-Management-Team übernommen: Dort geht es darum, die verschiedenen Marketingaktivitäten unserer Kunden zu organisieren, technisch zu koordinieren und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Das ist echt nochmal ein ganz anderes Gebiet, weil es eben deutlich technischer ist. Dieses Wissen wird für die Zukunft richtig wertvoll sein.

In a nutshell: Was ist dein Zwischenfazit nach 1,5 Jahren Ausbildung bei t3n?

Ganz einfach: Das Gesamtpaket stimmt! Es war die absolut richtige Entscheidung, vom Studium in die Ausbildung zu wechseln. Ich habe mich vom ersten Tag an damit wohlgefühlt — und das natürlich auch wegen des fantastischen Teams bei t3n und insbesondere auch in meiner Unit. Alle haben es mir sehr leicht gemacht und mir sofort das Gefühl gegeben, voll dazuzugehören und mich einbringen zu können. Ich bin nach wie vor jeden Tag mit Spaß bei der Sache, auch im Homeoffice. Trotzdem fehlt mir der Umgang mit meinem Team. Wenn wir hoffentlich bald wieder ins Büro dürfen, wird das auf jeden Fall ein Grund zum Feiern :-)

Wenn unsere Leser*innen sich jetzt auch für eine Ausbildung bei t3n interessieren — wie können sie sich bewerben?

Tatsächlich suchen wir gerade wieder eine*n Auszubildende*n genau für den Bereich, in dem ich auch aktiv bin! Falls du also beim Lesen Lust bekommen hast, kann ich dich nur ermutigen: Bewirb dich einfach — auch, wenn du vielleicht nicht überall tolle Noten hast! Du findest die Anzeige und alles, was du wissen musst im Stellenanzeigen-Bereich auf t3n.de. Und wenn irgendwelche Fragen auftauchen: Einfach eine Mail an den t3n-Support schreiben oder unter 0511/165 944-0 anrufen. :-)

Willkommen beim Blick hinter die Kulissen! Hier schreibt die t3n-Crew über Arbeit, Strukturen und Workflows im Hintergrund — und manchmal auch Privates.

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